Keiner geht verloren! Über das Erinnern von Kriegsopfern

Es ist im Novemver 2017.

IMG_20171113_113845.jpgIch besuche Westminster Abbey in London und sehe vor der Kirche tausende kleiner Holzkreuze, geordnet nach Ländern und zum Teil nach militärischen Einheiten.

Geschmückt sind sie mit kleinen schwarz-roten Papierblüten, die den Mohnblumen der Felder rund um Flandern nachempfunden sind.

Diese Blüten werden umgangssprachlich „Poppy“ genannt und sind das Symbol des Gedenktens der Kriegsveteranen und Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs.

In Erinnerung daran, dass die Kriegshandlungen des 1. Weltkriegs mit der Kapitulation der deutschen Reichsregierung am 11. November 1918 im Wald vom Compiègne ein Ende hatten.

 

 

Über Norbert Deka

Lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Als Pfarrer einer Kirchengemeinde ist er täglich mit Fragen des Glaubens und des Lebens konfrontiert. Auf der Suche nach Antworten sammelt er hier seine Gedanken.

Eine Überraschung in Zingst

Der wohlverdiente Urlaub, dieses Mal führt er nach Zingst in Mecklenburg – Vorpommern. Ein wunderschöner Strand, herrliche Radwege und gutes Wetter sind uns treu die ganzen 14 Tage. Zum Urlaub gehört auch der Kirchgang am Sonntag. Die Kirche liegt etwas versteckt abseits der Straße und ist auch sonst äußerlich eher unscheinbar. Innen wartet eine warme Atmosphäre, aber die historische Bedeutung des Ortes sieht man der Kirche außen und innen nicht an. „Eine Überraschung in Zingst“ weiterlesen

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Paradise Papers oder Hell Papers?

Im November 2017 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung eine Liste von Firmen und Menschen, die über die Anwaltskanzlei Appleby viel Geld in sogenannte „Steuerparadiese“ verbracht haben.

Paradise Papers wurden die Unterlagen genannt.

Einzelheiten gibt es hier in der Wikipedia.

Ein Meisterstück guter journalistischer Arbeit.

Es sei den Journalisten gedankt.

Mich brachte die Bezeichnung „Paradise Papers“ zum Nachdenken.

Und zum „Teekesselchen“ spielen.

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Evangelische Orte und die Biografie

Was haben die Luther-Schule, die Christus-Kirche und das Bonhoeffer-Haus gemeinsam?

Richtig: alle liegen in Gladbeck. Jedenfalls die, von denen ich hier rede.

Was noch:

Richtig: alle sind oder waren in evangelischer Trägerschaft.

Was noch:

Richtig: in all diesen Gebäuden habe ich mehrere Jahre meines Lebens verbracht. Jahre, die mich sehr geprägt haben.

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Der geteilte Himmel – eine Ausstellung des Ruhr-Museums

Ich hatte die Gelegenheit, die Ausstellung „Der geteilte Himmel“ im Ruhr-Museum auf der Zeche Zollverein zu sehen. Mich hat die Ausstellung sehr beeindruckt. Sie zeigt das Miteinander (und meistens auch das Gegeneinander) der verschiedenen religiösen Gruppen im Ruhrgebiet. Die gezeigten Ausstellungstücke sind sehr beeindruckend, wenn auch vermutlich eher was für Experten und Hobby-Theologen.

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www.hilfe-ich-brauche-einen-Taufspruch.de

Endlich hat man einen Tauftermin gefunden, an dem alle können. Eltern, Großeltern und Paten, Freunde und Verwandte. Und der Pfarrer hat auch Zeit.

Jetzt steht die Taufe an und der Pfarrer kommt zum Taufgespräch.

Ein Taufspruch muss her. Aber wie?

Der letzte Blick in die Bibel war im Konfirmandenunterricht. Und den eigenen Konfirmationsspruch möchte man dann doch nicht weitergeben oder hat auch ihn schlicht vergessen.

Gut, dass es das Internet gibt. Hier gibt es die schöne Seite Taufspruch.de, auf der man Schritt für Schritt zu einem Taufspruch geführt wird.

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Die geplatzte Hochzeit und das große Gastmahl

Manchmal nehmen sich Menschen ja Jesus tatsächlich zum Vorbild.

Dieser Tage so geschehen in Indianapolis / USA.

Sarah Cummins plant zwei Jahre lang ihre Hochzeit.

Doch kurz vor der Hochzeit trennt sich das Paar.

Was dann geschieht, ist inspririert durch das Gleichnis vom Großen Gastmahl, das Jesus erzählt.

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Zeit heilt alle Wunden! Wirklich?

Ich bin zur Fortbildung in Berlin.

Es geht um die Bedeutung der Kirche in der Stadt.

In einer Pause habe ich Zeit, meinem eigenen Berlin nachzugehen. Schließlich habe ich hier mal drei sehr wertvolle Jahre meines Lebens gelebt. Das ist jetzt 30 Jahre her.

Der Verlauf der Mauer an der Bernauer Strasse zwischen Strelitzer Strasse und Brunnenstrasse (Metallskulptur an der Gedenkstätte)

Ich gehe zur Bernauer Strasse. Hier grenzte die Mauer direkt an die Strasse. Es ist Jahrzehnte her, dass ich hier gewesen bin. Trotzdem erinnere ich mich genau an das Aussehen der Strasse. Je näher man der Mauer kam, desto mehr hatte man den Eindruck, die Welt sei zu Ende. Kein Putz mehr an den Häusern, alt und abgerissen sahen die Mauern und die Strasse aus. Hier brauchte man es nicht mehr schön machen, hier war die Welt sowieso zu Ende.

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Freiwillig Fasten?

Man muss auf einer Feier nur das Wort aussprechen: Fasten!

Und man kann sicher sein, dass man in der nächsten Stunde in aller Ruhe zuhören kann.

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Martin Luther – hoch auf dem Sockel

Das Lutherdenkmal vor der Kaufmannskirche in Erfurt

Ich stehe davor und komme mir unglaublich klein vor:

Martin Luther als Denkmal auf dem Sockel vor der Kaufmannskirche in Erfurt.

Ich schaue zu ihm hoch und er schaut über mich hinweg. Denn sein Blick ist in den Himmel gerichtet. Die aufgeschlagene Bibel in der Hand, blickt er gottweißwo hin.  Und ich kann nur zu ihm hinaufschauen.

Zu allem Überfluss ist er noch eingezäunt, sodass ich ihn nicht einmal berühren kann. Eine Begegnung auf Augenhöhe ist nicht möglich.

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