Haben Christen was zu lachen? Ostern sagt: ja!

Die Geschichte beginnt todernst.

Drei Frauen machen sich auf den Weg zum Friedhof. Maria Magdalena, Maria und Salome, sie haben nichts zu lachen. Wenn Familie und Freunde von einem geliebten Menschen Abschied nehmen, dann gibt es nichts zu lachen. Heute nicht und damals auch nicht.

Sie wollen Jesus nach diesem grauenvollen Tod am Kreuz seine Würde zurückgeben und ihm eine ordentliche letzte Ruhe schenken. Das Letzte, was sie für ihn tun können – so denken sie.

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Über Norbert Deka

Lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Als Pfarrer einer Kirchengemeinde ist er täglich mit Fragen des Glaubens und des Lebens konfrontiert. Auf der Suche nach Antworten sammelt er hier seine Gedanken.

Martin Luther – hoch auf dem Sockel

Das Lutherdenkmal vor der Kaufmannskirche in Erfurt

Ich stehe davor und komme mir unglaublich klein vor:

Martin Luther als Denkmal auf dem Sockel vor der Kaufmannskirche in Erfurt.

Ich schaue zu ihm hoch und er schaut über mich hinweg. Denn sein Blick ist in den Himmel gerichtet. Die aufgeschlagene Bibel in der Hand, blickt er gottweißwo hin.  Und ich kann nur zu ihm hinaufschauen.

Zu allem Überfluss ist er noch eingezäunt, sodass ich ihn nicht einmal berühren kann. Eine Begegnung auf Augenhöhe ist nicht möglich.

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Ein frustiges Quiz – Das Vaterunser in 500 Sprachen

Man kann´s auch übertreiben!

Martin Luther hat die Bibel aus dem Griechischen und Lateinischen ins Deutsche übersetzt.
Das war eine echte Leistung, aber er konnte eben auch gut griechisch und lateinisch.
Jetzt hat die Seite evangelisch.de eine Vater-Unser-Challenge rausgebracht. Das ist ein Quiz, bei dem man 10 Fragen beantworten muss. Die Frage ist immer die gleiche: in welcher Sprache wird hier das Vater-Unser gebetet? Dann hört man das Vater-Unser und bekommt vier Sprachen angeboten.
Also ehrlich, ich habe selten ein frustigeres und unsinnigeres Quiz mitgemacht als das. Ich kann auch ein paar Sprachen, aber leider nicht jeden kenianischen Dialekt und die ukrainische Variante des Russischen. Wer denkt sich sowas aus?
Es ist ja schön, dass jeder auf dieser Welt das Vater-Unser in seiner Sprache beten kann, aber dieses Quiz ist komplett sinnfrei.
Gut, dass Luther das nicht mehr erleben muss.
Man kann´s auch übertreiben.
 
Wer sich mal richtig frusten will, kann es hier:

 

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Hätte Josef gegoogelt?

Ganz sicher!

Wenn es damals schon Google und Facebook und all die anderen Sachen gegeben hätte, hätten Maria und Josef sie benutzt.

Wie das damals ausgesehen hätte, das sieht man hier:

Es entsteht bei dieser Geburtsgeschichte immer der Eindruck, es handele sich um ein bemittleidenswertes Paar, das arm und entkräftet von Nazareth nach Bethlehem reist, um dort unter ärmlichen Verhältnissen den Retter der Welt zur Welt zu bringen.

Schaut man sich den exegetischen Befund nach Lukas und Matthäus an, dann muss man mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen aufräumen.

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Die neue Lutherbibel

Pünktlich zum Reformationsjubiläum erscheint die Lutherbibel in einer aktualiserten Übersetzung.

Die letzte Überarbeitung war 1984. Nun hat man sich erneut daran gemacht und die Lutherbibel sprachlich überarbeitet.

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